„Schulfrei“ international erhältlich

„Schulfrei“ international erhältlich

„Schulfrei“ international erhältlich

Mein Krimi ist nun auch in Ländern wie Indien, Brasilien und Südkorea erhältlich. Das hört sich toll an, auch wenn meine Leserschaft nicht unbedingt in diesen Ländern zu erwarten ist.

Generell bin ich derzeit sehr skeptisch, was die weitere Entwicklung des Buchverkaufs angeht. Im Herbst des letzten Jahres hatte ich noch große Hoffnungen und den Eindruck, dass das Herausbringen des Buches der eigentliche Akt des Publizieren sein. Doch mittlerweile fühle ich mich wie ein Fußgänger an einer Autobahn, der die potentiellen Leserinnen und Leser wie Autos an sich vorbei rasen sieht. Unerreichbar! Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten machen es unmöglich, aufeinander aufmerksam zu werden. Einen Blick erhaschen, das geht schon. Aber mehr ist nicht drin. Nur rauschen meine Leserinnen und Leser eben nicht in Autos an mir vorbei, sondern auf der Datenautobahn des Internets. Unterwegs mit dem Browser oder in einem sozialen Netzwerk.

Natürlich habe ich mich in den letzten Monaten auch in diesen Medien bewegt und ausprobiert. Sogar einen Twitter-Account habe ich eröffnet. Aber die Sprache der sozialen Netzwerke ist mir fremd. Mich anpreisen, mich inszenieren, reißerische Posts abgeben, um ankommen zu können. Ich muss mich sehr verrenken, um dies zu schaffen. Und dann bewege ich mich doch nur im Gewimmel abertausender anderer, denen dies ohne Selbstüberwindung zu gelingen scheint.

Aber vielleicht ist dies ja nur ein Rest Winterblues, der da aus mir spricht. Der Frühling kommt trotz Corona und die Nachmittagssonne lächelt im Garten. Vielleicht kommt es ja doch zu einer Welle. Nein, keiner dritten Corona-Welle, sondern zu einer Verkaufswelle, weil ihr nicht nur meinen Krimi lest, sondern diesen auch weiterempfehlt.

Schön wäre es. Und hier ist der Link zu meinem Buch als E-Book:

https://www.bod.de/buchshop/schulfrei-mark-hagelt-9783752696134

Viel Spaß beim Lesen

Mark Hagelt

Veröffentlicht von

markhagelt.org

Mark Hagelt lebt seit vielen Jahren mit Kind und Kegel als Lehrer in Norddeutschland und hat in seinem Roman "Schulfrei" eigene Erfahrungen aus der Lehrerausbildung eingearbeitet. Das Manuskript ist bereits vor über 20 Jahren verfasst worden, lag dann aber nach ersten Veröffentlichungsversuchen lange im Regal und wurde erst kürzlich wiederentdeckt. Die im Roman thematisierten gesellschaftlichen Hierarchien und Ausgrenzungstendenzen beschäftigten den Autoren seit Langem, teilweise auch in wissenschaftlichen Bestrebungen, und scheinen ihm heute ausgeprägter zu sein, als in der Zeit des Verfassens des Werks. Daher erscheint ihm die Auseinandersetzung mit subtilen Formen der Unterdrückung und struktureller Gewalt aktueller denn je, da sie die Basis unseres auf Egalität und Solidarität fußenden demokratischen Zusammenlebens sukzessiv unterwandern.

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